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Eingetragen am: Donnerstag, 16. März 2006

Die Himmelsscheibe von Nebra
Es begann alles mit der Mitteilung in der Presse über einen sensationellen Fund. Eine Metallplatte aus Bronze mit einem Durchmesser von ca. dreißig Zentimetern, die Mitte 1999 in der Gegend um Nebra in Sachsen-Anhalt aus dem Erdreich geborgen wurde und auf spektakulärem Weg dann Anfang 2002 ihren Weg in die Öffentlichkeit fand.
Was diesen Fund auf der einen Seite so spektakulär macht, sind die Erkenntnisse der Archäologen die Bedeutung dieser Scheibe betreffend. Auf 3600 Jahre wird das Alter dieser einzigartigen Bronzescheibe heute geschätzt und gilt somit aus der Zeit um 1600 v. Chr. als Schlüsselfund für die europäische Vorgeschichte. Da diese Metallscheibe, auf den ersten Blick ersichtlich, Himmelskörper zeigt, kamen sehr schnell Erkenntnisse hinzu, die auf den Gebrauch der Scheibe als Kalender und als Himmelskarte hindeuten. Kein zweiter prähistorischer Fund weltweit zeigt wie diese Himmelsscheibe derart klare Belege für ein Interesse des vorgeschichtlichen Menschen an den kosmischen Vorgängen. Die ursprünglich 32 kleinen Goldplättchen stellen lt. der Untersuchungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Sterne dar, die nach astronomischer Analyse das 430 Lichtjahre von der Erde entfernte Sternenbild der Plejaden zeigen. Somit ist die Himmelsscheibe von Nebra insbesondere auch Dokument für die erstaunlichen astronomischen Kenntnisse der Menschen in der frühen Bronzezeit.

Der Bronzezeit in der Geschichte der Menschheit, in der Werkzeuge aus Bronze hergestellt wurden, geht immerhin die Jungsteinzeit bzw. die Kupferzeit voran. Und dies ist ja eine Zeit, in der im Allgemeinen den zu der Zeit lebenden Menschen wenig mehr zugetraut wurde, als eben der Gebrauch der Werkzeuge aus den jeweiligen Materialien. Und dies zeigt die andere Seite dieses Fundes. Schon wieder musste eine Gruppe von Wissenschaftlern ihre Sicht auf die Kultur der Menschen von vor tausenden von Jahren revidieren. Sieht man die Menschen der Vorzeit doch am liebsten stumpf vor sich hinstarrend und auf irgendwelchen Knochen nagend in ihren Höhlen sitzen, weil nur so der enorme Gewinn deutlich wird, den die Menschen dank der Zivilisation und den mechanistisch wissenschaftlichen Erkenntnissen errungen haben. Hier muss man wieder einmal einräumen, dass das Wissen der „Vorzeit“ um die astrologischen Zusammenhänge, sehr viel früher als gedacht vorhanden und zudem auch wesentlich komplexer war. Wie schon zuvor in Bezug auf andere Kulturen (und andere Funde) musste man jetzt diesen frühen Kulturen ein enormes Wissen, nicht nur ihrer Umwelt, sondern auch der Sterne zubilligen. Gab es bei den Inkas schon Sonnentempel, die die Position der Himmelskörper genau wiedergaben oder in Ägypten die Pyramiden, die höchste mathematische Gleichnisse in ihren Formen bergen, so ist es jetzt die Himmelsscheibe von Nebra, die in ihrem zunächst einfach erscheinenden Aufbau höchste kosmische Weisheit zu bergen scheint.
Spannend hierbei ist die fehlende Erinnerung der Menschen an diese Zeiten der Hochkulturen. An das Eingebunden sein der Menschen dieser Zeit, in das sie Umgebende. Spannend ist, wie nachhaltig dieses Urwissen der Menschen über die Zeit der Entwicklung in Richtung des mechanistischen Denkens verloren gehen konnte. Glauben wir doch heute so viel zu wissen. So zumindest immer noch der Tenor der etablierten Wissenschaft. Nur zaghaft dringt nach draußen, dass es mit dem Wissen der Wissenschaftler nicht allzu weit her ist. Die mutigsten Vertreter der neuen Wissenschaft geben denn auch heute zu, dass sie im Grunde nichts wissen, sondern sich als staunende Beobachter von etwas außerordentlich komplexen und bis in die allerfeinsten Verästelungen verknüpften Wunders empfinden. Den wirklich wesentlichen Fragen nach dem woher und dem wohin des Menschen, den Fragen nach was ist Bewusstsein und was ist eigentlich Leben, ist man mit dem deduktiven, mechanistischen Denken nicht näher gekommen. Ganz im Gegenteil, wir haben vergessen, wer wir eigentlich sind.
Nur so ist auch die Handlungsweise der heutigen Menschen zu verstehen, die angeblich technisch so hoch entwickelt sind, aber eine Technik entwickelt haben, die im höchsten Maße Menschen- und Lebensfeindlich ist. Ein paar hundert Jahre hat es nur gedauert, bis die Menschheit es geschafft hat, den Planeten auf dem sie leben so zu misshandeln, dass die Schäden so nachhaltig sind, dass das (Über-) Leben unserer Nachkommen ernsthaft in Frage gestellt ist. Und keine Spur von Einsicht! Weiter werden die Menschen durch die Medien zu Technikjunkies degradiert, die nichts anderes im Sinn haben, als sich die neuesten Autos, die neuesten Computer, die neuesten Kameras, Handys und sonstige „Unterhaltungselektronik“ zu kaufen.
Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, dass auch die neuesten Autos immer noch mit dem wirklich vorsintflutlichen Prinzip des Verbrennungsmotors arbeiten und somit uns und unsere Umwelt vergiften. Es scheint keine Rolle zu spielen, dass durch den rapide ansteigenden Elektrosmog, durch Strahlungen von unzähligen Mobiltelefonen, den dazugehörigen Sendemasten und den Wireless-LAN-Spots, immer mehr Menschen ernsthaft erkranken. Gibt es für die Menschen heute keine anderen Ziele in ihrem Leben? Wie eine Herde Schafe folgen wir den Regierungen und als deren Handlanger den Medien dieser Welt, die uns mit diesem Tand ruhig und gefügig halten. Und es ist mittlerweile ein Selbstläufer geworden. Wie ein Süchtiger halten auch wir alle diese Dinge für nötig. Wir glauben wirklich, dass dies das „Ziel“ eines Lebens sei – in diesem Spiel mitzuspielen, seine Energien auf den Erwerb irgendwelcher materiellen Güter auszurichten und egal um welchen Preis (selbst um den Preis des Überlebens), wie trunken, torkelnd nach der nächsten Spritze, nach dem nächsten Kick, nach der nächsten Befriedigung Ausschau zu halten. Auch ganz ähnlich wie bei anderen Süchten, spielt es keine Rolle, wie es anderen geht - Hauptsache ich selbst habe genug, was kümmert mich die übrige Welt, die Ausbeutung der Menschen, das Leid der Tiere, die Zerstörung der Umwelt…
Nein, die Menschen wussten schon einmal sehr viel mehr. Sie waren sich ihrer Herkunft und ihrer Bestimmung wesentlich mehr bewusst, als wir es uns heute sind. Aber glücklicherweise kommt dieses Wissen langsam wieder zu uns zurück. Immer mehr Menschen erwachen und erinnern sich und zudem dringt, trotz aller Bemühungen der „Mächtigen“ dieser Welt, das Spiel am Laufen zu halten und die Menschen weiter „dumm“ zu halten, immer mehr nach „draußen“.
Menschen fangen an Fragen zu stellen, nach dem „Sinn“ eines weiteren Krieges im Iran, nach dem Sinn des „kollateralen“ Sterbens von Frauen und Kindern in den Krisengebieten der Welt. Menschen fangen an zu fragen, nach dem Sinn von immer mehr Aufrüstung und Abschreckung, nach Herstellung von grausamsten Massenvernichtungswaffen für Milliarden von Dollar (und Euro), um die angebliche „Achse des Bösen“ in Schach zu halten, wo sie doch sehen, das Kriege nur zu immer mehr Kriegen führen. Was ist mit der Vogelpest? Was ist die wirkliche Ursache dieser Erkrankungen? Wer steckt wirklich dahinter? Wer sind die wahren Interessengruppen? Wer profitiert davon? Welche Rolle spielen Pharmaunternehmen bei der „Entstehung“ von Krankheiten? Wie sieht es wirklich aus mit den Folgen der Impfungen?
Diese Liste ließe sich noch viel weiter fortsetzen…
Wir tragen es in unserer Hand, was die Zukunft der Menschheit angeht. Wir haben das Potential zu erwachen und uns zu erinnern. Wenn wir die Augen öffnen, sehen wir um uns herum die gleichen Wunder, die die Menschen aller Zeiten wahrnahmen und wir können die Botschaften und Zeichen immer noch lesen, die seit unendlichen Zeiten die Menschen geführt haben. Wir müssen nur innehalten und den Schleier durchdringen. Wir sind uralt, wir sind göttliche Wesen, wir sind Teil eines immerwährenden Wunders.
Hier noch ein paar Hinweise auf andere Einträge in diesem Blog. Hinweise auf Informationsquellen, auf Weblinks und Bücher und auf Möglichkeiten, die wir alle haben.
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